Archiv der Kategorie: Rallye

Michael KOGLER startet bei der Herbstrallye im Meisterschaftsauto des Vaters.

Nachdem es bei der ARBÖ Rallye in Admont nicht nach Wunsch lief, möchte der 20-jährige Melker bei seiner Heimrallye ein Wörtchen um den Sieg mitreden.

mitsu_01In der Dieselmeisterschaft dürfte der Zug bereits abgefahren sein. Kogler lag nach 2 Sonderprüfungen bei der Admont Rallye zwar überlegen in Führung, musste dann aber sein VW Diesel Kitcar mit Getriebeproblemen abstellen.
Somit dürfte die Chance der Titelverteidigung für die restlichen zwei noch ausstehenden Rallyes dahin sein.

Dem kommenden Wochenende fiebert der junge Melker jedoch ganz besonders entgegen. Fährt er doch mit dem alten Gr. A Mitsubishi des Rallye-Vizemeisters 2003, Vater Gottfried Kogler.
Dieses schon ältere Modell, ein Mitsubishi Lancer Evo VI, wird von Kogler senior in der ungarischen Meisterschaft eingesetzt. Fahrer Krisztian Hideg ist dort sehr flott unterwegs.
Mit diesem Wagen möchte nun der Junior unter die Top Five dieser extrem stark besetzten Rallye (131 Starter) kommen und seinen zahlreichen Fans rund um Leiben und Melk sein gereiftes fahrerisches Talent beweisen.
Für den gelernten Elektriker wird ohnehin der Monat Oktober sehr anstrengend. Am 12./13. Oktober nimmt Michael wieder in einem Porsche Platz und dreht seine Runden am Nürburgring, 7 Tage darauf startet er wieder in seinem Diesel Kitcar bei der Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye.

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Allianz Rallye in PECS (Ungarn)

VW Rallye Team sorgt bei ungarischer Rallye-Meisterschaft für Aufsehen.

pecs_2007_01Am vergangenen Wochenende starteten Michael Kogler, auf dem Golf IV Diesel-Kitcar und Aliz Magda, auf dem Golf V bei der Allianz Rallye in PECS (Ungarn) als Gastfahrer. Ziel war es die eher noch unbekannte Dieselwertung publik zu machen.

Das wie immer hochkarätig besetzte Startfeld umfasste unter anderem 9 World Rallye Cars, 33 allradgetriebene Mitsubishi und Subaru sowie 8 Kit-Cars und ist somit die härteste Rallye-Meisterschaft in Europa.

Zwar wurden Kogler und Magda nicht offiziell gewertet, da es dieses Jahr noch keine Gr. A Dieselklasse in Ungarn gibt. Dennoch haben die Zeiten des Melkers am inoffiziellen Aushang für Aufsehen gesorgt.

Bereits bei der ersten Show-Sonderprüfung (Prolog) am Freitag Abend vor ca. 12.000 Zuschauer verblüffte der 20-jährige Michael Kogler die Benzinkonkurrenz. Der sensationelle 10. Gesamtrang hinter den WRC´s und noch vor den gesamten Benzin Kit-Cars brachte die Magyaren zum jubeln.
Auch das Ungarische Damenteam Aliz Magda und Ildiko Borda konnte mit ihrem Diesel Golf den guten 66. Gesamtrang unter den 109 Gestarteten für sich verbuchen.

Am Samstag ging man die Sache etwas vorsichtiger an und Michael Kogler war nach 3 Sonderprüfungen am 28. Gesamtrang und zweiter bei den 2 Benzin-Liter Kit-Cars . In der 4. Sonderprüfung kündigte sich aber ein technisches Problem am Turbo des Dieselfahrzeuges an, welches nicht mehr behoben werden konnte.

Aliz Magda konnte ihren V Golf Diesel als 60. ins Ziel bringen. Das VW Rallye Team war schlussendlich mit dem regen Interesse an den Diesel-Rennautos äußerst zufrieden.

2008 möchte das Team Kogler/Rieben bei einigen ungarischen Meisterschaftsläufen an den Start gehen.

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BP Ultimate Rallye 2007

Michael KOGLER unter den TOP Ten bei der BP Ultimate Rallye.

Das Rallyewochenende im Wechselland wurde seinem Namen gerecht. Die Rallye-Piloten wurden bei wechselhaften Wetterbedingungen stark gefordert.

bp_2007_01Beim Start am Freitag in Krumbach (in der Buckligen Welt) schüttete es in Strömen. Die Veranstalter dachten sogar an einen Abbruch der Rallye. In den umliegenden Kaufhäusern war festes Schuhwerk restlos ausverkauft, sodass Einsatzleiter Gottfried Kogler erst in Wiener Neustadt Gummistiefel für sein 30 köpfiges Rennteam auftreiben konnte.
Der 20-jährige Melker Michael Kogler ging die Rallye somit etwas vorsichtig an. Er konnte sich erst ab der 4. Sonderprüfung so richtig in Szene setzen und übernahm am Ende der 1. Etappe gegen 23.00 Uhr schließlich die Führung in der Dieselklasse und den 8. Platz im Gesamt-Klassement.
Samstag Früh zeigte sich nicht nur die Sonne im Rallyeland sondern auch im VW Rallye Team. Kris Rosenberger, auf einem VW Benzin Kitcar, konnte den 5. Gesamtrang einfahren, vor seinem Teamkollegen Hannes Danzinger im gasbetriebenen VW Boliden. Dahinter bereits reihte sich Michael Kogler mit dem Diesel Kitcar ein.
Für Michael wird es zwar schwer werden die Staatsmeisterschaft noch zu gewinnen, aber mit einem Rückstand von 20 Punkten auf den führenden Michael Böhm gibt man den Kampf dennoch nicht auf.

Kommendes Wochenende geht es bereits weiter für den Dieselpiloten. Der Melker startet beim ungarischen Staatsmeisterschaftslauf in Pécs. Diese Rallye nimmt man zum Anlass um auch in Ungarn die konkurrenzfähigen Dieselrennboliden bekannt zu machen und zu zeigen, welches Potential diese Fahrzeuge besitzen.

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Pirelli Rallye 2007

Die Siegesserie von Michael Kogler findet auch 2007 eine Fortsetzung.

Der 20-jährige Melker Michael Kogler findet es fantastisch, seine Mitstreiter unglaublich und seine Freunde sagen nur mehr sensationell. Gemeint ist sein aufstrebender Stern am Motorsporthimmel.

Der VW Golf Kit-Car Pilot führte ab der ersten Sonderprüfung in der Dieselwertung bei der am Wochenende stattgefundenen Lavanttalrallye.
Es brannte ein Feuerwerk an Sonderprüfungsbestzeiten bei der sehr schwierigen Rallye ab. Obwohl es durch die zeitweisen Regen- und Schneeschauer zur Schlammschlacht kam.
Im Ziel konnte der Elektriker alle 13 gefahrenen Sonderprüfungen mit Bestzeit verbuchen und den sensationellen 14. Gesamtrang im 137 umfassenden Startfeld.
Der Zweitplatzierte in der Dieselwertung, Günther Jörl (Seat) hatte bereits 9 Minuten Rückstand auf Kogler.
Dritter wurde der Teamkollege Willi Rabl, ebenfalls auf VW Golf Kitcar.
Dieser Lauf zählte zur österreichischen und zur slowenischen Rallyemeisterschaft.
Umgeben von 40 Allradfahrzeugen musste Kogler sich in der Zweiradgetriebenen Wertung nur von seinem Markenkollegen Andreas Waldherr auf dem Benzinkitcar geschlagen geben. Wobei er seinen ehemaligen Lehrmeister sogar auf einer Sonderprüfung 10 Sekunden abnehmen konnte.
Michael ist nach diesem Sieg wieder an 2. Stelle der Dieselmeisterschaft, nachdem er den ersten Meisterschaftslauf wegen dem Rundstreckeneinsatz in Dubai ausgelassen hatte.

Stand Dieselmeisterschaft nach zwei Läufen:

Günther Jörl       18 Punkte
Michael Kogler   12 Punkte
Michael Böhm    12 Punkte.

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Der Dieselmeister 2006 heißt Michaell Kogler

Er ist der jüngste Dieselmeister, den es je in Österreich gab. Michael Kogler, ganze 19 Jahre alt, verwirklichte sich mit seinem VW Golf TDI Kit-Car diesen Traum.

Nach Raimund Baumschlager, Andreas Waldherr (3x), Hannes Danzinger und Michael Böhm ist er der siebente Chef der schnellsten Dieselfahrzeuge von Österreich. Wie gesagt: Mit 19 Jahren! Ein Zeichen dafür, dass mit Michael Kogler ein großes Talent entdeckt wurde. Dies war aber nicht allzu schwer. Unter der Devise: Der „Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ erinnert man sich gerne an die wilden Jahre seines Vaters Gottfried, der als schnellster Polizist Österreichs viele Jahre die heimischen SP-Strecken kontrollierte. Heute ist er neben der Sicherheit im öffentlichen Leben auch Einsatzleiter im größten österreichischen Rallyeteam, dem VW Rallye Team Austria.  Sohnemann Michael betreibt seit knapp über zwei Jahren Motorsport. Als Einstieg wählte er den Suzuki-Cup und wechselte zu Saisonbeginn in das Team von Volkswagen, ohne auf den Copiloten seines Vaters, Roland Rieben, zu vergessen. Diesen Mann bezeichnet der junge Meister als stark mitverantwortlich für den tollen Erfolg. Michael Kogler hat vor einem Monat seinen Lehrberuf als Elektro-Installateur erfolgreich abgeschlossen, was Vater Gottfried Kogler zu folgender Äußerung verleitete: „Nun, mit seinem ausgelernten Berufsstatus verdient Herr Sohn echtes Geld und kann sich den Rallyesport leisten, denn bis dato lebte er von der Kinderbeihilfe.“

Michael Kogler wird 2007 seinen Diesel-Meistertitel im „VW-Rallye-Team-Austria“ verteidigen.

Michael Kogler: „Eine feine Sache, die mir heuer gelungen ist. Vor allem war sie in dieser Form nicht programmiert. Mein Kompliment an Volkswagen, an das Team mit meiner Service-Crew und mein Dank an meinen Vater, der mich im Motorsport wie im Leben immer wieder über die richtigen Sonderprüfungen führt.

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