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Modellbaumesse St. Pölten

24h Series: 12 Stunden von Mugello

Austrias Next Topmodel im Kogler-Rallyeboliden!

„Austrias Next Topmodel“ Christoph Tauber-Romieri steigt in den UNIOR-Rallyeboliden…

…doch nur, um mit einem Fotoshooting die Werbetrommel für die „Wunderwelt Modellbau“-Ausstellung zu rühren und um die Medien auf das bevorstehende 12 Stunden-Rennen von Mugello aufmerksam zu machen.

Dort, in der Toscana, wird am 13. und 14. März das AllcarTuning Team Austria mit einem Design von Tauber-Romieri antreten – das männliche Fotomodell ist gelernter Grafikdesigner und seit Jahren für die Kult-Outfits der Kogler-Boliden verantwortlich. Der Seat Leon wird wieder von Michael Kogler, „Tessitore“ und Peter Schöller pilotiert.

Vor vielen, vielen Jahren oder vielmehr Jahrzehnten wurde ein österreichischer Schauspieler als „schönster Mann der Welt“ bezeichnet – richtig: Es handelt sich um „Enfant Terrible“ Helmut Berger, der frühere Hollywood-Weltstar machte zuletzt eher durch schräge Eskapaden im „Dschungelcamp“ und anderen TV-Shows auf sich aufmerksam…

Ein solchermaßen tragisch-komisches Schicksal dürfte Christoph Tauber-Romieri wohl eher nicht erwarten: Der 1,85 Meter große St. Pöltner schaffte es in der sechsten Staffel der Puls 4-Castingshow „Austrias Next Topmodel“ auf den hervorragenden dritten Platz – doch von seiner Schönheit alleine möchte er wohl nicht leben, zumal er auch mit einem „Sinn für Ästhetik“ gesegnet ist. Der gelernte Grafikdesigner zeichnet seit fünf Jahren für das Design der Kogler-Boliden verantwortlich – darunter atemberaubende Entwürfe wie die „rasende Skihütte“, mit der das AllcarTuning Racing Team Austria bei den 24 Stunden von Dubai die Aufmerksamkeit der internationalen Pressefotografen auf sich zog.

„Rasende Werkzeugkiste“ wird präsentiert

Teamchef Gottfried Kogler erklärt: „Die Arbeit mit Christoph verläuft auf einem höchst professionellen Level – meistens komme ich mit einer Grundidee, die er dann gekonnt umsetzt.“ Im Rahmen der „Wunderwelt Modellbau“-Ausstellung (von 13. bis 15. März im VAZ St. Pölten) werden auch zwei Boliden aus dem Hause Rittner-Kogler präsentiert: Die „rasende Werkzeugkiste“ wird erstmals der Öffentlichkeit präsentiert: jener Citroen DS3 R3 T, mit dem Michael Kogler heuer die brandneue Zwettl-, die Jacques Lemans-, die Waldviertel- und die WM-Rallye in Deutschland bestreiten wird – und auch der teameigene VW Scirocco wird zu sehen sein.

Im Vorfeld der Ausstellung ließ es sich Designer und Topmodel Tauber-Romieri nicht nehmen, sich einmal selbst ins Cockpit zu setzen – freilich nur für ein Fotoshooting, um ein wenig die Aufmerksamkeit der Medien zu erheischen.

12 Stunden-Rennen in Mugello

Während die beiden Kogler-Boliden die Herzen der St. Pöltner Messebesucher erfreuen, ist das AllcarTuning Team Austria längst im fernen Süden unterwegs – in der italienischen Toscana steigt der zweite Lauf zur 24hSerie, die 12 Stunden von Mugello. Wie schon in Dubai werden Michael Kogler, „Tessitore“ und Peter Schöller ins Lenkrad des Seat Leon Supercopa greifen, in der Klasse A3T sind diesmal neun starke Teams am Start. Teamchef Kogler ächzt: „Das wird alles andere als einfach – aber diese Serie hat sich dermaßen sensationell entwickelt, dass es eine Freude ist, dort an den Start zu gehen.“

Das findet auch Sohn Michael Kogler: „Wir sind ja im Vorjahr bereits in Mugello gefahren und diese tolle Rennstrecke mit ihren vielen Kuppen stellt für mich das Rundstrecken-Highlight des Jahres dar – ein selektiver Kurs, wo selbst mein Rallyeherz auflebt.“

„Hornissenflug“ & Gaumenfreuden

Das Rennen ist ein Novum: Wegen der örtlichen Lärmbestimmungen wird das 12 Stunden-Rennen in zwei Hälften aufgeteilt, die am Freitag und am Samstag absolviert werden. Michael erklärt: „Es wird hinter dem Safety Car gestartet und am Ende des ersten Teils fängt das Safety Car das Feld ein und bringt es direkt auf der Zielgeraden zum Erliegen, dort bleiben die Autos unter Parc ferme-Reglement dann stehen, ehe am nächsten Tag wieder weitergefahren wird. Für mich wirkte das, als hättest du einen ‚Hornissenflug‘, der dann urplötzlich verstummt, das habe ich so noch nirgends erlebt.“

Dass Mugello noch weitere Reize bietet, verrät Michael auf charmante Art und Weise: „Mugello ist ganz nach Papa und Sohn Koglers Geschmack: Die Temperaturen werden um die 18 bis 20 Grad betragen, es ist durchgehend Sonnenschein angesagt. Und: Die italienische Küche sorgt für kulinarische Hochgenüsse – wer uns kennt, der weiß, dass auch das persönliche Wohlbefinden eine wichtige Rolle in unserem Team spielt.“

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24h von Dubai-Ergebnis

24h Series: 24 Stunden von Dubai 2015

Dubai war eine Reise wert

 

96 Autos starteten ins die zehnte Auflage des 24-Stunden-Rennens; etliche schafften es nicht ins Ziel – das Allcar-Tuning Racing Team zeigte, wie’s geht.

 

Im Ziel: Gesamtrang 56 und der 3. Platz in der Klasse für die Mannschaft rund um Gottfried Kogler und die Fahrer Michael Kogler, Erich „Tessitore“ Weber sowie Peter Schöller. Sie gingen den Marathon im Mittleren Osten als Drei-Fahrer-Team an, in diesem anstrengenden Rennen die klare Ausnahme. Vor dem Start nahm das Team noch kleinere Modifikationen am SEAT Leon Supercopa vor, um erhöhte Öltemperaturen in den Griff zu bekommen. Michael Kogler machte erstmals den Startfahrer: „Gleich zu Beginn habe ich einige Plätze aufgeholt. Dass die Reifen noch kalt waren, hat mir als Rallyefahrer anscheinend nicht soviel ausgemacht. Dann hat es zehn Autos vor mir einem anderen Fahrzeug den Motor zerrissen, im Spiegel habe ich gesehen,wie sich Autos hinter mir drehen…“ – Es war erst der Beginn eines turbulenten, von Code-60-Phasen zerrissenen Rennens. Code 60:  Bei Zwischenfällen auf der Strecke wird ein strenges 60km/h-Tempolimit ausgerufen, quasi ein Safety-Car-Phase ohne Safety-Car.

 

Da erwiesen sich die Einheitsreifen einer neuen Marke als etwas tückisch. Erich Weber, mit elf Stunden Fahrzeit heuer der Marathonmann: „Die Reifen haben zwar genügend Grip, aber sie kühlen sehr schnell aus. Am Ende einer Code-60-Phase muss man höllisch aufpassen.” Der SEAT Leon gab etwas Grund zur Besorgnis: „Wir können nicht ganz die volle Leistung abrufen.“ Gottfried Kogler konstatiert dafür einen Vorteil über die Konkurrenz: „Unser Auto braucht weniger Treibstoff als andere in der Klasse; wir können eine Stunde und 50 Minuten fahren, die Konkurrenz nur sechzig bis achtzig Minuten. Ich rechne damit, dass mit der Zeit durch die Rangliste nach oben wandern.“

 

Und das war dann auch der Fall: Während etliche Konkurrenten an der Herausforderung Dubai buchstäblich zerbröselten (mit und ohne fremde Hilfe), drehten die drei Allcar-Tuning-Fahrer mit großer Zuverlässigkeit ihre Runden durch den heißen Tag und die lange, kalte Nacht. Der dritte Mann im Team, Peter Schöller, kam nach langer Renn-Abstinenz gut zurecht: „Einiges von meiner bisherigen Erfahrung ist ja doch noch da!“ Auf der Strecke geht es trotz einiger Ausfälle lebhaft zu: „Zeitweise sind wir gleich zu viert nebeneinander durch die Kurven gefahren…“ – Der Teamchef war happy mit der Leistung der Fahrer: „Von meinem Sohn habe ich nichts anderes erwartet; auch bei Tessitore war mir klar, dass er mit Michael mithalten kann. Die große Überraschung war der Peter – wir haben ihn als den „Herrenfahrer“ genommen, der nichts kaputt macht. Ich muss sagen: Hut ab, wie er sich gesteigert hat. Er ist bis auf ein, zwei Sekunden an die Zeiten der Kollegen herangekommen, und das mit 65 Jahren. Ich hab schon nach dem Test gewusst, er nimmt’s ernst! Und das hat sich bewahrheitet.“

 

Der neue Morgen fand den SEAT innerhalb der Top 50 im Gesamtklassement und auf einem sicheren Podiumsplatz in der Klasse A3T. Eine kleine Pause zum Abkühlen der Technik kostete ein paar Platzierungen, aber im Vordergrund stand der Klassenrang. Von bis zu 36 Stunden Schlaflosigkeit gezeichnet, aber hochzufrieden: Das Allcar-Tuning Racing Team erobert wieder Platz 3 in der Klasse, mit einer tollen Teamleistung.

 

Stimmen der Fahrer:

 

Michael Kogler: „Ich bin hier schon zum fünften Mal gefahren, kenne Kurs und Auto; das war wertvoll. Der Nacht-Stint zwischen 3 und 5 Uhr früh war für mich der spannendste: Es war irrsinnig viel Verkehr, und das Auto ist besser gelaufen, weil es kühler war. Wir haben die volle Leistung abrufen können. Mit Adrenalin-Kick durch die Nacht! Qein tolles Rennen, der 3. Platz war im Endeffekt okay.“

 

Erich Weber: „Es war ein spannendes und anstrengendes Wochenende. Elf Stunden im auto, das ist für einen alten Mann keine schlechte Leistung! Ich war mit meinen Zeiten zufrieden – es hat gepasst. Gerne wieder!“

 

Peter Schöller: „Mein Resümee ist, dass ich nach zwölf Jahren wieder auf die Rennstrecke gegangen bin, und gleich wieder mit einem 24-Stunden-Rennen begonnen habe. Das war vielleicht ein bisschen hoch gegriffen! Aber meine Zeiten am zweiten Tag waren dann schon ganz ordentlich. Darauf kann man vielleicht für die Zukunft aufbauen.“

 

 

Der Teamchef fasst zusammen: „Wir haben unser Ziel erreicht. Natürlich hätten wir uns nach viermal Platz 3 vielleicht mehr gewünscht… – die Thermik hat uns ein bisserl zurückgehalten. Mit diesem Problem haben ja viele Leute gekämpft. Das Auto ist extrem zuverlässig. Wir sind bei allen 24-Stunden-Rennen 2014 und jetzt auch hier im Ziel gewesen, immer am Stockerl, und immer am 3. Platz.“ Ein großes Kompliment an die Mechaniker: „Sie sind ein eingefleischtes Team, auf das ich mich zu 100 Prozent verlassen kann. Sie sind Rallye-Schrauber, das heißt, sie können extrem schnell Fehler finden und beheben. Das macht den Unterschied. Da macht jeder den richtigen Handgriff. Und Dubai ist eines der wenigen Rennen, wo die Mechaniker aus Spaß mitmachen – weil’s eben Dubai ist!“

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24h Series: 24 Stunden von Dubai 2015

Rasende „Wüstenfüchse“ in Dubai ( 9.-10. Jänner 2015)

Die 24h Series boomt – das AllcarTuning Team Austria bleibt der Serie auch 2015 treu. Beim Saisonauftakt, dem 24 Stunden-Klassiker in Dubai, werden diesmal zwei erfahrene „Füchse“ neben Michael Kogler ins Lenkrad des Seat Leon Supercopa greifen. „Tessitore“ ist ein Begriff, Peter Schöller gibt ein Comeback mit 66.

Seit 2006 boomt die von der niederländischen Firma Creventic organisierte 24h Series – mit dieser Rennserie wollte man kostengünstige Renneinsätze und ein bunt gemischtes Starterfeld ermöglichen, der Zuspruch gibt den Veranstaltern Recht.

Das AllcarTuning Team Austria rund um Mastermind und Teamchef Gottfried Kogler ist seit 2007 mit an Bord, zählt bereits zur „Familie“ der Holländer und wird auch 2015 wieder beim großen Saisonauftakt in Dubai an den Start gehen. Die Nennliste des 24 Stunden-Klassikers liest sich wie ein internationales „Who is who“ der Langstreckenszene – längst zählt dieses Rennen neben Le Mans und Nürburgring zu den drei großen Langstreckenklassikern…

Die Kogler-Truppe wird auch 2015 wieder als rein österreichische Mannschaft an den Start gehen. Gezündet wird wie im Vorjahr der teameigene, rund 350 PS starke Seat Leon Supercopa – im rot-weiß-roten Österreich-Design. Selbstverständlich wird Michael Kogler wieder den von ihm selbst entworfenen „Lederhosen-Rennoverall“ im Gepäck haben und damit die internationalen Fotografen verzücken.

Bunter Hund“ mit Ehrgeiz

An seiner Seite fahren diesmal zwei erfahrene „Rennfüchse“: Der geheimnisvolle Mann mit dem Pseudonym „Tessitore“ fuhr bereits 2007 mit den Kogler´s in Dubai. Unter seinem bürgerlichen Namen Erich Weber lässt er als Veranstalter von Miss-Wahlen so manches Männerherz höher schlagen – ein „bunter Hund“, der jedoch mit allen Racing-Wassern gewaschen ist und sich auch schon im Rallyeboliden bewähren konnte. Michael Kogler nickt: „Tessitore ist ein sehr konstanter Pilot, sein Ehrgeiz ist überdurchschnittlich hoch. Mit ihm sind wir schon zweimal gefahren – wir wissen also, dass er ein guter Langstreckenpilot ist.“

Comeback mit 66

Als solcher gilt auch Peter Schöller. Im Jahr 2000 wurde er bayrischer Rundstreckenmeister, als regelmäßiger Pilot der VLN kennt er den Nürburgring auswendig, davor hat er sich auf Slalom- und auch Rallyepisten bewährt. Allerdings liegt sein letzter Renneinsatz bereits zwölf Jahre zurück – jetzt, mit 66 Jahren, hat es den lange in Bayern lebenden, nun aber in die Heimat zurückgekehrten Österreicher (Marbach/Donau) kräftig in den Fingern gejuckt: „Ich war mit Joe Willenpart und Formel 1-Kommentator Ernst Hausleitner vor drei Monaten bei einer Veranstaltung auf dem Wachauring – da habe ich gespürt, dass ich unbedingt wieder fahren möchte. Als mich dann Gottfried Kogler angesprochen hat, konnte ich gar nicht anders als zuzusagen.“ Mittlerweile hat Schöller bereits wieder getestet – und zeigte sich beruhigt: „Ich habe mich gleich wieder wohl gefühlt im Rennauto. Jetzt freue ich mich einfach auf die 24 Stunden von Dubai.“

„Ich kenne die Tücken“

Dort wird Michael Kogler bereits zum fünften Mal antreten, womit er im Dreiergespann der Mann mit der größten Erfahrung ist: „Das stimmt – ich kenne den Kurs, ich kenne die Tücken eines 24 Stunden-Rennens und ich kenne das Auto. Ich möchte im positiven Sinne ein Teamleader sein, indem ich mein Wissen an meine Teamkollegen weitergebe.“

Wie im Vorjahr startet das AllcarTuning Team wieder in der Klasse A3T – dort werden sechs Teams an den Start gehen, weshalb Gottfried Kogler erneut das Klassenpodium als Ziel angibt, auch im Vorjahr konnte die kleine, aber ehrgeizige Truppe dieses Plansoll mit Bravour erfüllen.

„Österreicher-Box“

Ebenfalls wie im Vorjahr wird es in Dubai eine „Österreicher-Box“ geben. Denn Martin Niedertscheider, im Vorjahr noch als Pilot bei den Koglers mit an Bord, hat ein eigenes Team gegründet – auf freundschaftlicher Basis teilt man sich die Transportkosten und die Box.

Erneut werden die Koglers also auch 2015 der Rundstrecke treu bleiben – es sollen bis auf einen sämtliche Läufe der 24h Series absolviert werden. Gottfried Kogler legt die Latte bewusst hoch: „Wir wollen über das Jahr den Gesamtklassensieg erringen!“

Nicht ohne Rallye

Allerdings: Ganz ohne Rallye geht es auch 2015 nicht, mindestens zwei Rallyes stehen auf dem Programm. Michi Kogler lacht: „Wir können den internationalen Rallyepfaden nicht untreu werden – da überlegen wir derzeit aber noch, wo und mit welchem Auto wir an den Start gehen werden.“

Seit 2007 in Dubai dabei – die bisherigen Einsätze:

2007 VW Golf TDI : Michael Kogler-Andreas Waldherr-Willy Rabl-Tessitore-Hermann Berger-Harald Reschinsky

2010  VW Scirocco : Michael Kogler-Hannes Danzinger, Willy Rabl, R. Leventy

2013 VW Golf TDI: Michael Kogler-Joe Rittner-Roland Frisch-Harald Reschinsky-Gottfried Kogler

2014 Seat Leon Supercopa: Michael Kogler-Martin Niedertscheider-Joe Rittner-Roland Frisch

 

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24H Barcelona

24h Series: 24h von Barcelona 2014

Trotz Eishagel & „Voodoo-Zauberer“ im Ziel

 

Drei Zentimeter dicke Hagelkörner im Nacht-Training, eine „defekthexe“ in der Österreicher-Box – am Ende jedoch konnte das Prefa Racing Team Austria das 24 Stunden-Rennen in Barcelona auf dem sechsten Klassenrang beenden.

 

Bei strahlendem Sonnenschein ist das Prefa Racing Team Austria in Barcelona angekommen – auf dem Circuit de Catalunya standen die zur 24h Series zählenden 24 Stunden von Barcelona auf dem Programm. Das Prefa Racing Team Austria setzte wieder den teameigenen Seat Leon Supercopa ein, am Steuer saßen Michael Kogler, Martin Niedertscheider, Roland Frisch und Neuzugang Luca Rettenbacher. Die Box teilte man sich mit dem zweiten österreichischen Team, das bei den 24h von Barcelona an den Start ging, dem Zawotec Racing Team, welches einen Porsche zum Einsatz brachte.

 

Die ersten Trainingseinheiten verliefen völlig problemlos – im Qualifying konnte der neu ins Team gekommene Pilot, der erst 19-jährige Luca Rettenbacher mit einer Zeit von 2:02,791 Minuten die schnellste Zeit markieren, welche dem Team den vierten Startplatz in der mit neun starken Crews besetzten Klasse A3T einbrachte. Teamchef Gottfried Kogler erklärte zufrieden: „Luca hat sich gut in das Team eingefügt – und im Qualifying hat er gezeigt, dass er sauschnell unterwegs ist.“

 

“Ice Bucket Challenge” der etwas anderen Art

 

Auch das im Anschluss anstehende Nacht-Training verlief zunächst problemlos – doch dann trauten viele in der Boxengasse ihren Augen nicht: Ein heftiges Gewitter setzte ein, und plötzlich fielen Hagelkörner vom Himmel, die bis zu drei Zentimeter Durchmesser aufwiesen. Glücklicherweise konnten beide Teams ihre Autos rechtzeitig in Sicherheit bringen – der völligen Fassungslosigkeit ob dieses „Weltuntergangs“ folgte der Abbruch des Nacht-Trainings…

 

Am Samstag um punkt 12 Uhr wurde das insgesamt 65 Boliden umfassende Feld in das 24 Stunden-Rennen gesandt. Doch nach nur drei Runden gab es im Seat mit der Startnummer 41 Motoraussetzer, sodass Startfahrer Roland Frisch die Box aufsuchen musste. Das Team tauschte nun mehrmals Bauteile aus, um das Problem zu beheben, dabei wurde viel Zeit verbraucht. Gottfried Kogler erklärt: „Ab dem dritten Boxenstopp begannen wir, die Fehlerquelle einzugrenzen.“ Der Teamchef schüttelt den Kopf: „Zugleich stellten sich auch bei Zawotec nach wenigen Runden unerklärliche technische Probleme ein – als ob ein Voodoo-Zauberer in unserer Box gewesen wäre.“

 

Zielvorgabe mit Bravour gelöst

 

Letztendlich konnten beide Teams ihre Probleme lösen – allerdings blieb im Seat Leon Supercopa ein thermisches Problem bestehen, möglicherweise wurde der Motor durch die Zündaussetzer in der Startphase beleidigt. Gottfried Kogler erklärt: „Ich habe den Piloten den Auftrag gegeben, dass sie nur bis zu einer Wassertemperatur von 104 Grad attackieren dürfen. Der Auftrag bestand darin, den waidwunden Motor ins Ziel zu tragen. Und das haben unsere Piloten mit Bravour erledigt.“

 

Nicht ohne Stolz sagt der Teamchef: „Wir sind in Dubai und Mugello stets ins Ziel gekommen, konnten sogar jeweils in der Klasse einen Podiumsplatz erringen. Daher war es auch diesmal das Wichtigste, dass wir ins Ziel kommen. Und das ist uns gelungen.“ In der Klasse A3T konnte das Prefa Racing Team Austria trotz der Technikprobleme Platz sechs belegen, im Gesamtklassement landete man auf Rang 39.

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Herbstrallye Leiben

ARC: Herbstrallye Leiben 2014
Michael Kogler souveräner ARC- und 2wd-SiegerMichael Kogler fuhr bei der Herbstrallye Leiben im Peugeot 208 R2 souverän auf Platz vier gesamt – als schnellstes 2wd-Auto feierte er zudem den Sieg in der Austrian Rallye Challenge. Auch Vater Gottfried Kogler und allcarTuning-Chefin Sonja Deimbacher waren schnell unterwegs – bis zur SP 5…

Gleich im „Doppelpack“ waren Vater Gottfried und Sohn Michael Kogler bei ihrer Heimrallye in Leiben unterwegs: Michael zündete wieder die Peugeot 208 R2-„Hornisse“ von Peugeot Slowakei – an seiner Seite saß diesmal Petra Kunz, die für diesen Einsatz extra aus ihrer neuen Heimat Schweden angereist kam. Gottfried wiederum pilotierte den teameigenen VW Scirocco TDI – als Copilotin feierte Sonja Deimbacher ihr Rallyedebüt, sie ist Marketingchefin der Firma Allcar Tuning, die auch als Hauptsponsor der Herbstrallye Leiben auftrat.

„Nicht mit der Brechstange“

Michael Kogler fuhr von der ersten Prüfung an eine souveräne Rallye: Kein anderes zweiradangetriebenes Fahrzeug kam auch nur in seine Nähe, trotz starker Konkurrenz (Routinier Willi Rabl staunte über das gut besetzte Starterfeld: „Das ist ja wie bei einem Staatsmeisterschaftslauf“) wollte Kogler von Beginn an in die Top 5 fahren.

Eine realistische Einschätzung: Am Nachmittag lagen Michael und Petra auf dem vierten Gesamtrang, vor den letzten beiden Sonderprüfungen sagte der 27-Jährige: „Ich habe gesehen, dass es keinen Sinn machen würde, hier jetzt mit der Brechstange zu fahren – ich konzentriere mich weiter darauf, konstante Zeiten zu fahren. Hier ist es wichtig, dass man mit Hirn fährt.“ Wie Recht er hatte, zeigen die zahlreichen Ausfälle, die es bei dieser schwierigen Rallye zu verzeichnen gab.

Am Ende wurde Michael Kogler dann auch reich belohnt: Gesamtrang vier – vor zahlreichen PS-stärkeren Boliden. Und: Klarer Sieg bei den 2wd-Fahrzeugen und auch der Sieg in der Austrian Rallye Challenge.

„Ich wollte in die Top 10“

Aber auch Vater Gottfried ließ es im Diesel-Scirocco ordentlich krachen: Seine schnellen SP-Zeiten sorgten für erhobene Augenbrauen im Servicepark. Nach den ersten vier Sonderprüfungen lagen Kogler senior und Sonja Deimbacher auf dem guten 13. Gesamtrang. Der Rallye-Haudegen gibt ganz offen zu: „Ich habe Lunte gerochen! Ich habe einfach gespürt, dass ich immer noch sehr schnell sein kann und es hat uns beiden unheimlichen Spaß bereitet – ich wollte am Nachmittag in die Top 10 fahren, was uns wohl auch gelungen wäre.“Wenn da nicht die erste Kurve auf der ersten Nachmittagsprüfung gewesen wäre: „Dort war sehr viel Rollsplit und ich war um einen Tick zu schnell dran.“ So erlebte Sonja Deimbacher ein aufregendes Rallyedebüt, auch nach dem Ausfall meinte sie: „Das war einfach toll!“ Die sportliche 31-Jährige wollte hernach auch gar nicht ausschließen, dass sie künftig weitere Einsätze als Copilotin absolvieren könnte. „Das ist durchaus möglich“, lachte sie.

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WM Lauf Deutschland

 

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Deutschland-Rallye 2014  – Mission erfüllt

Das Ziel war das Ziel – und dieses haben Michael Kogler und Jürgen Heigl bei einer extrem schwierigen Deutschland-Rallye 2014 auch erreicht. 85 Teilnehmer waren am Start, das Peugeot 208 R2-Duo belegte Gesamtrang 45 und Platz 15 in der Klasse RC4. Peugeot Slowakei zeigte sich sehr zufrieden, weitere Einsätze sind möglich.

Vor der malerischen Porta Nigra, dem Wahrzeichen der Stadt Trier, fand traditionell die Zieldurchfahrt der Deutschland-Rallye statt – von den 85 Teilnehmern des WM-Feldes haben es 64 bis zur Porta Nigra geschafft, darunter auch Michael Kogler und sein Stammcopilot Jürgen Heigl im Peugeot 208 R2. Das niederösterreichische Prefa Racing Team Austria-Duo landete auf dem 45. Gesamtrang, in der mit 24 Startern gut besetzten Klasse RC4 belegte man damit Platz 15.

„Eine der schwierigsten Asphalt-Rallyes“

Dass es sich um eine schwierige Ausgabe der Deutschland-Rallye handelte, zeigen die Ausfälle von Weltmeister Sebastien Ogier, Jari-Matti Latvala, Kris Meeke und vielen mehr. Michael Kogler nickt: „Dermaßen wechselhafte Konditionen habe ich so noch nie erlebt – allein auf der Sonderprüfung Panzerplatte gab es ständige Asphaltwechsel, dazu kam noch das zum Teil extrem verrückte Wetter. Ich würde die Deutschland-Rallye als eine der schwierigsten Asphalt-Rallyes in Europa bezeichnen. Dass wir unser Ziel, das Ziel erreicht haben, freut mich natürlich sehr – das ist eine tolle Wiedergutmachung für 2013, als wir hier schon auf der zweiten Prüfung mit einem Motorschaden aufgeben mussten.“

Der von Peugeot Slowakei zur Verfügung gestellte und vom tschechischen Aspekta-Team eingesetzte Peugeot 208 R2 funktionierte die gesamte Rallye über reibungslos. Michael Kogler streut der „tschechoslowakischen Kooperation“ Rosen: „Ein großes Lob ergeht an dieses Team, das ich zuvor ja noch nicht kannte. Das Zusammenspiel war einfach perfekt, was bei einer neuen Kooperation nicht selbstverständlich ist. Ich selbst konnte so unbesorgt und problemlos einen konstanten Speed fahren.“

„Michael fuhr konstant und fehlerlos“

Prefa Racing Team Austria-Teamchef Gottfried Kogler zieht eine positive Bilanz: “Michael ist bei schwierigen Bedingungen extreme konstant gefahren, das Auto hat nicht den kleinsten Kratzer abbekommen. Dass er sich am Freitag beim Cutten einen Reifenschaden einhandelte, war der einzige Fehler – und den finde ich nicht so schlimm, er selbst war ja ziemlich verärgert und hat sich die Schuld dafür gegeben, doch so etwas kann einfach passieren, wir haben es ja auch an der WRC-Spitze erlebt. Auf den folgenden Tagen fuhr Michael jedenfalls völlig fehlerlos – und nachdem er in Kärnten nicht wirklich zum Fahren kam, war das eigentlich seine erste Rallye in diesem Jahr. Sehr zufrieden bin ich auch mit den Zeiten, die Michael mit dem Peugeot 208 R2 fahren konnte, dieses für ihn neue Auto hat mit Sicherheit viel Potential.“

Am letzten Tag gelang Kogler auf der rund 20 Kilometer langen SP „Grafschaft“ mit der fünftschnellsten Zeit der Klasse RC4 nach einigen Top 10-Zeiten sein bestes SP-Ergebnis bei dieser Rallye. Gottfried Kogler erzählt: „Ich erhielt immer wieder Anrufe von Freunden, die das Live Timing verfolgt haben – und auch Teamchef Jiri Pertlicek war sehr zufrieden mit der konstanten und fehlerfreien Leistung, die Michael und Jürgen hier geboten haben. Sogar von Peugeot Sport kam jemand zu uns, da wir der bestplatzierte Peugeot waren.“

„Nicht der letzte Einsatz mit dem Peugeot“

Teamchef Jiri Pertlicek hat auch Interesse an weiteren gemeinsamen Einsätzen gezeigt – Gottfried Kogler hält sich vorerst noch bedeckt, sagt aber: „Ich denke, dass es sicher nicht der letzte Einsatz mit dem Peugeot 208 R2 war.“

Während Kogler senior bereits wieder in Richtung Heimat unterwegs ist, verbringen Michael, sein Copilot Jürgen Heigl und das Team noch den Abend in Trier: „Wir werden ganz gemütlich ein gemeinsames Abendessen abhalten. Ich denke, das haben wir uns jetzt auch verdient.“

 

 

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