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Vorschau 24hseries: 12h von Mugello

Mit „Lenzi“ aufs Stockerl

Das Prefa Racing Team Austria tritt bei den 12 Stunden von Italien in Mugello an – im Cockpit des Seat Leon Supercopa sitzen Martin Niedertscheider, Norbert Lenzenweger und Michael Kogler.

car97Dbjb0038Bei den 24 Stunden von Dubai konnte das Prefa Racing Team Austria bereits einen Podiumsplatz erringen – beim zweiten Lauf der 24hSeries, bei den 12 Stunden von Italien, tritt das österreichische Team erneut an.

Der rund 350 PS starke Seat Leon Supercopa wird wie schon in Dubai im „Almhütten-Design“ antreten, um noch einmal für die Skigebiete Tirols zu werben. Das eigenstände Design des Boliden und der als „zünftige Lederhose“ gestylte Rennoverall von Michael Kogler haben bereits in Dubai für Aufsehen gesorgt…

Neben Michael Kogler werden der in Dubai neu ins Team hinzugekommene Martin Niedertscheider und zum ersten Mal auch Nobert „Lenzi“ Lenzenweger ins Lenkrad greifen. Der 44-jährige Oberösterreicher kann auf zehn Jahre Rundstreckenerfahrung zurückblicken: In den Histo Cup stieg er 2004 als „Rookie of the year“ ein – nur ein Jahr später wurde er dort gleich einmal Gesamtsieger. 2011 eroberte er die zweite „Goldene Ananas“ als Gesamtsieger der Youngtimer. Teamchef Gottfried Kogler sagt: „Norbert wird uns sicher gut verstärken – und von Martins Qualitäten konnten wir uns ja bereits in Dubai überzeugen.“

Eines jedoch stimmt Kogler weniger erfreut: „Eigentlich hätten wir wieder in der Klasse A3T starten sollen, doch unsere fünf Konkurrenten haben allesamt ihren Start zurückgezogen, sodass wir nun in der stärkeren Klasse A5 gewertet werden.“

Dort sind bärenstarke Autos vertreten wie der BMW M3 mit 3,2 Litern Hubraum (der Seat Leon Supercopa weist zwei Liter auf) – nichtsdestotrotz lautet die Vorgabe des Teamchefs: „Wir wollen trotzdem in der Klasse in die Top 3.“

Mugello ist eine seit 1974 bestehende Rennstrecke (5,24 km Länge) nördlich von Florenz, sie befindet sich im Eigentum von Ferrari. Wegen der örtlichen Lärmschutzbestimmungen werden die 12 Stunden von Mugello zweigeteilt: Teil 1 des Rennens wird am Freitag gefahren (Start 14 Uhr), um 17 Uhr müssen die Autos in den Parc ferme. Teil 2 des Rennens wird dann am Samstag um 9.30 Uhr gestartet, der Zieleinlauf erfolgt um 18.30 Uhr.

Die bei Piloten sehr beliebte Strecke wird ab und zu auch für Formel 1-Testfahten herangezogen, zudem wird dort einmal im Jahr MotoGP und DTM gefahren. Gottfried Kogler sagt: „Wir haben bislang nur Gutes von dieser Strecke gehört und freuen uns sehr auf das kommende Wochenende.“

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PRESSEMELDUNG Prefa-Racing-Team-Austria-24hseries_mugello_vorschau

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Podiumsplatz bei der Klassen-Premiere in Dubai

car97Dbjb0008Bei der Premiere im Seat Leon Supercopa konnte das Prefa Racing Team Austria bei den 24 Stunden von Dubai Platz drei in der Klasse A3T belegen.
 

 car97DbJb0007Das Alpen-Outfit des 22 Personen umfassenden „Familienbetriebs“ sorgte für großes Interesse. Martin Niedertscheider harmonierte bestens mit den „alteingestandenen“ Piloten Michael Kogler, Roland Frisch und Jo Rittner.

Bei den 24 Stunden von Dubai ist das Prefa Racing Team Austria bereits ein gerne gesehener Stammgast – doch 2014 gab es in den Vereinigten Arabischen Emiraten quasi eine doppelte Premiere zu feiern…

Der neue Bolide

car97Dbjb0033Erstmals wurde mit dem teameigenen Seat Leon Supercopa ein reinrassiger Tourenwagen eingesetzt. Teamchef Gottfried Kogler erläutert: „Nach unseren Erfolgen in der Dieselklasse haben wir in Dubai eine neue Herausforderung gesucht. Im Rallyesport haben wir zuletzt auch auf der internationalen Bühne Erfahrungen sammeln können, doch dort sind wir mit der Reglementgestaltung nicht ganz zufrieden – deshalb haben wir beschlossen, uns auch in der Rundstreckenszene umzusehen.“

Das Alpen-Outfit

car97Dbjb0046Der neue Bolide wurde, wie auch sein Vorgänger, mit einem speziellen Design versehen – diesmal als „rasende Ski-Hütte“. Der von Michael Kogler entworfene Trachten-Rennoverall hat in Dubai für Aufsehen gesorgt, die Betreiber der Langstreckenserie „24h Series“ zeigten sich begeistert, in der Startaufstellung war das komplett in österreichische Tracht gehüllte Team ein Magnet für Kollegen, Fans und Fotografen. Michael Kogler zeigte sich beeindruckt: „Sogar ein Offizieller wollte unbedingt ein Foto machen.“ Gottfried Kogler sagt: „Für unser Alpen-Outfit haben wir Applaus erhalten und Wohlwollen erfahren – wir sind stolz darauf, ein österreichisches Team zu ein.“

Die Herausforderung

Für die Technik ist ein 24 Stunden-Rennen immer eine Herausforderung – doch diesmal umso mehr, wie Gottfried Kogler erklärt: „Wir haben nur einen Test auf dem Pannoniaring abgehalten und uns dabei auf Fahrwerkseinstellungen konzentriert. Im Rennen wurden wir sehr bald mit einer übermäßigen Beanspruchung der Bremsbeläge konfrontiert. Wir haben hier also Lehrgeld gezahlt und mussten viel öfter die Bremsbeläge wechseln, als wir gerechnet haben.“

Abgesehen davon zeigt sich der Teamchef begeistert von dem neuen Boliden: „Der Seat ist vom Handling her ein gutmütiges und robustes Fahrzeug – ein altbewährter Rennwagen, der für die Langstrecke bestens geeignet ist.“

Willkommen in der „Family“

Eine weitere Premiere betraf das Team. Erstmals gesellte sich der Tiroler Martin Niedertscheider zu den „alteingestandenen“ Piloten Michael Kogler, Roland Frisch und Jo Rittner.

Gottfried Kogler ist begeistert: „Unser Team ist ja im Grunde wie eine Familie – und in dieser hat sich Martin von Beginn an wohl gefühlt. Für uns war es ein Riesenspaß, mit ihm zusammenzuarbeiten, die Chemie hat von Anfang an gestimmt.“

Hart umkämpfte Klasse

In der für das Prefa Racing Team Austria neuen Rennklasse A3T wurde vom Start weg hart um die Plätze gekämpft. Eine Stunde vor Rennschluss lag das Team sogar in Führung. Bis zwei Runden vor Schluss belegte man Platz zwei, den man jedoch nicht halten konnte – am Ende, nach 24 Stunden, fehlten gerade einmal 1,9 Sekunden auf den zweiten Platz.

Gottfried Kogler zieht dennoch eine äußerst zufriedene Bilanz: „Sicher hat sich der Traum vom zweiten Platz nicht erfüllt – aber unser Ziel war ein Podiumsplatz und den haben wir geschafft, den wollten wir unter keinen Umständen gefährden. Mit ein wenig Glück wäre auch mehr drinnen gewesen, wie man gesehen hat. Jedenfalls sind wir mit dem Ergebnis überglücklich.“

Michael Noir Trawniczek

Presse PREFA Racing Team Austria

+43 660 685 66 38

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