Rallye ÖM-Schneeberglandrallye

Michael Kogler: Mein gestecktes Ziel verfehlt
 
Das UNIOR Racing Team Austria mit Michael Kogler und Jenny Hofstädter hatten sich für die Schneeberglandrallye in Rohr am Gebirge vorgenommen : Gestartet um zu Siegen !

 

Nachdem man in der Rallyestaatsmeisterschaft 2017 derzeit nach 3 Läufen am 2. Gesamtrang liegt, nahm sich Michael Kogler vor, auf der sehr harten Schotterrallye im Schneebergland, voll auf Angriff zu fahren.

Es hatten sich ohnehin nur 25 Teams nach Rohr am Gebirge gewagt und diese extrem Material fordernde Rallye in Angriff zu nehmen.

Bei 30 Grad im Schatten verlangte es nicht nur vom Citroen DS 3 Rennwagen alles ab, sondern Pilot und Copilotin kamen ordentlich dabei ins schwitzen .

Leider fiel gleich auf der 1. Sonderprüfung (Kalte Kuchl) der Turboschlauch vom Motor ab und man musste mit 70 PS (statt 209 PS ) das Auslangen finden. Kogler versuchte zwar den Schaden notdürftig zu reparieren, aber  auf der 22 Kilometer langen  2. Sonderprüfung, hatte man trotzdem nicht die volle Motorleistung zur Verfügung. 

Erst beim daraufhin folgenden Service konnten die Mechaniker den Schaden beheben und man hoffte dass man die daraufhin noch verbleibenden 6 Sonderprüfungen die verlorene Zeit (immerhin eine gute Minute Rückstand ) noch aufholen könne.

Leider gab es aber derart viele Unfälle ( fast das gesamte Spitzenfeld um Mundl Baumschlager fiel aus) , sodaß nur mehr 4 weitere Sonderprüfungen gewertet wurden. (2 Sonderprüfungen von je 25 Kilomter wurden abgebrochen und nicht gewertet). 

So mußte man sich mit einem 7. Gesamtrang, den 3. Platz in der 2 WD Wertung und einen Klassensieg begnügen und hofft nun doch, dass es beim nächsten Lauf in 4 Wochen bei der Weiz Rallye besser laufen wird. 

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ARC: Waldviertel Rallyesprint 2017: Ein perfekter Testeinsatz

Das UNIOR Racing Team Austria setzte beim Waldviertel Rallyesprint erstmals jenen um 20 PS schwächeren Citroen DS3 R3T ein, der Michael Kogler im Schneebergland als Einsatzwagen dienen wird, da der Motor weniger aggressiv anspricht. Die Premiere war mehr als nur erfolgreich…

Bei brütend heißen Bedingungen fand die Premiere des Waldviertel Rallyesprints statt – auf den großartigen Schotterprüfungen „Gföhl“ und „Manhartsberg“ wurde zum ersten Mal um Punkte der Austrian Rallye Challenge gekämpft. Für das UNIOR Racing Team Austria war es die perfekte Möglichkeit, jenen Citroen DS3 R3T zu testen, welchen das Team für die bevorstehende Schneebergland-Rallye aufgebaut hat.

Teamchef Gottfried Kogler erklärt: „Wir haben den um 20 PS schwächeren R3T als Zweitauto für unser Team aufgebaut – denn der weniger aggressive Motor dieses Wagens kommt uns im Schneebergland entgegen und in Zukunft werden wir diesen DS3 auch an interessierte Piloten vermieten. Wie es oft im Leben der Fall ist, wurde nicht alles rechtzeitig geliefert, sodass wir erst am Freitag um 14 Uhr den Wagen fertigstellen konnten.“

So stiegen Michael Kogler und seine Copilotin Jenny Hofstädter mit ein wenig „Bauchweh“ in die zweite „rasende Werkzeugkiste“ des Teams, konnten jedoch gleich auf der ersten Prüfung mit der erstaunlichen dritten Gesamtzeit aufhorchen lassen – noch vor den Allradpiloten Hermann Gassner junior, Daniel Fischer und vielen mehr.

 „Mehr ist gar nicht möglich!“

Gottfried Kogler: „Michael war zunächst unsicher, ob er schnell genug fuhr – doch die dritte Zeit auf der ersten Prüfung war ein Hammer! Wir haben ihm gesagt: ‚Mehr ist gar nicht möglich!‘ – er ist wirklich exzellent gefahren.  Großes Kompliment auch an Helmut Schöpf für die Organisation des neuen Rallyesprints –hier wurde ein großartiges Ambiente geschaffen.“

Kogler senior fügt hinzu: „Wir haben bei diesem gebrauchten DS3 R3T,  nicht alle Bauteile komplett revidiert, was sich gerächt hat, denn ab der zweiten Prüfung hat die Kupplung geschliffen, sodass Michael am Start erst nach aufleuchten des Grünlichtes die Kupplung betätigen  und den Gang einlegen konnte, was zwar etwas Zeit gekostet hat, aber nur im Bereich von Zehntelsekunden lag. Dass wir den dritten Gesamtrang nicht halten konnten, war voraussehbar – alles in allem konnte Michael als Gesamt-Vierter den Sieg in der ARC einfahren und war das mit Abstand schnellste 2WD-Auto, vor den ebenfalls excellent fahrenden Christoph Zellhofer.   Für uns war jedoch wichtig, dass wir uns mit diesem wunderbar organisierten Rallyesprint optimal auf die Schneebergland-Rallye vorbereiten konnten – jetzt werden noch Kupplung und Getriebe neu revidiert und dann sind wir bereit für die Schneebergland-Rallye.“

Das sieht auch Michael Kogler nicht anders: „Es war ein hitziger Sprint und eine gute Gelegenheit, uns auf die Schneebergland-Rallye vorzubereiten. Ich möchte aber diesmal den Teamsport in den Vordergrund stellen und mich bei unseren Jungs dafür bedanken, dass sie die Tage vor dem Sprint damit verbrachten, unser zweites Auto aufzubauen. Auto und Team haben perfekt funktioniert – und ich bin bereit für die Schneebergland-Rallye, denn ich möchte immer noch Staatsmeister der ORM2WD werden.

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Michael Kogler mit Schadensbegrenzung im Wechselland

ORM/ORM2WD: Wechselland-Rallye 2017

Nach einem guten ersten Tag bei der selektiven Wechselland-Rallye haderte Michael Kogler am Samstag mit einem losen Heck seines UNIOR Citroen DS3 R3Max. Erst nach einem kompletten Umbau fand Michael wieder sein Vertrauen zurück und konnte beim Showdown auf dem Pinggau-Rundkurs den bereits verlorenen zweiten Platz zurückerobern.

Am äußerst schwierigen ersten Tag der Wechselland-Rallye, mit Regen und Nebel sowie rutschigen Streckenkonditionen fühlte sich Michael Kogler in seinem UNIOR Citroen DS3 R3Max pudelwohl. Auch wenn er rückblickend sagt: „Wir haben auch im Wechselland einen unglaublichen Daniel Wollinger erlebt – bei seiner Heimrallye hat er immer schon aufzeigen können.“ Doch Kogler blieb auf Schlagdistanz – nach fünf Sonderprüfungen (die zweite Hochwechsel-SP wurde wegen Schneefalls abgesagt) fehlten lediglich 12,4 Sekunden auf den Lokalmatador.

Für den trockenen Samstag wurde das Fahrwerk wie üblich umgebaut – doch damit zeigte sich Kogler nicht zufrieden: „Ich wollte am Samstagvormittag angreifen und die 2WD-Führung erobern, doch das Heck schmierte immer wieder weg. Und wenn du zwei ‚Ohrfeigen‘ bekommst – und damit meine ich zwei Highspeed-Dreher – dann weißt du, dass du einfach über dem Limit bist. Da musste ich einfach zurückstecken.“ So verlor Michael auch kurzzeitig den zweiten Platz in der 2WD Wertung.

Vollgas auf der Powerstage

Erst vor dem letzten Durchgang, nachdem das UNIOR Racing Team Austria erneut das komplette Fahrwerk umgebaut hatte, verhielt sich die „rasende Werkzeugkiste“ wieder so, dass Michael sein Vertrauen zurückfinden konnte.

Auf der allerletzten Prüfung, dem rund 23 Kilometer langen Pinggau-Rundkurs, für den es zudem Powerstagepunkte gab, konnten Michael Kogler und seine Copilotin Jenny Hofstädter richtig Gas geben: „Gott sei Dank gibt es die Powerstage. Ich dachte: ‚Wenn ich meine Chancen auf den Staatsmeistertitel wahren möchte, muss ich jetzt voll attackieren!‘ So konnten wir den zweiten Platz zurückerobern – das ist in Anbetracht der Umstände eine gelungene Schadensbegrenzung und jetzt freue ich mich auf die nächsten Rallyes und hoffe, dass dann einmal der Einser neben meinem Namen steht.“

Ergebnis Wechselland-Rallye 2017 – ORM2WD

1. Daniel Wollinger/Patrick Forstner (A/A, Renault Clio Sport R3)
2. Michael Kogler/Jennifer Hofstädter (A/A, Citroen DS3 R3 Max) 
3. Julian Wagner/Anne Katharina Stein (A/D, Opel Adam R2) 
4. Kristof Klausz/Csanyi Botond (H/H, Peugeot 208 R2) 
5. Andreas Kainer/Benedikt Hofmann (A/D, Opel Corsa OPC) 
6. Luca Waldherr/Tobias Unterweger (A/A, Opel AdamR2) 
7. Heimo Hinterhofer/Tina Annemüller (A/D, Opel Adam R2) 
8. Rene Rieder/Anton Pichler (A/A, Opel Corsa OPC) 
9. Christoph Zellhofer/Andre Kachel (A/D, Suzuki Swift S1600) 
10. Manuel Pfeifer/Alessandra Baumann (A/D, Opel Corsa OPC)

Powerstage-Punkte: 1. Wollinger 3, 2. Kogler 2, 3. Wagner 1.

Punktestand ORM2WD: 1. Wollinger 83, 2. Kogler 61, 3. Wagner 48.

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ORM/ORM2WD: Lavanttal-Rallye 2017

Michael Kogler bleibt mit Platz zwei und der Powerstage-Bestzeit in Schlagdistanz!

Michael Kogler würdigt den Sieg seines Konkurrenten Daniel Wollinger, bleibt ihm mit Platz zwei der ORM2WD sowie der maximalen Powerstage-Punkteausbeute zugleich auf den Fersen. „Ich will immer noch Staatsmeister werden“, sagt Kogler – und freut sich schon sehr auf die nächste Rallye…

„Leben und leben lassen“ – müsste man das Wesen von Michael Kogler in nur einen Satz verpacken, wären das wohl die richtigen Worte. Im Cockpit ein harter Kämpfer, abseits der Sonderprüfungen jedoch einer, für den es kein Problem darstellt, in einer Teampresseaussendung die Leistung eines Konkurrenten zu würdigen. Und so sagt Kogler ganz selbstverständlich über die erste Etappe der Lavanttal-Rallye: „Ich war am ersten Tag ganz ehrlich überrascht vom Energy-Start des Daniel Wollinger. Er ist da wirklich großartig gefahren!“

Auch UNIOR Racing Team-Chef Gottfried Kogler fällt kein „Stein aus der Krone“, wenn er sagt: „Hut ab vor Wollinger! Ich kenne Daniel schon lange und er ist ein klasser Bursche und ein wirklich guter Pilot. Die ORM2WD wird heuer ein harter Fight über die gesamte Saison hinweg – ich würde sagen: Die Top 3-Piloten der ORM2WD liefern eine ebenso starke Vorstellung wie die aktuellen Top 5 an der Spitze der ORM. Für den Rallyesport ist das ein großer Gewinn – die spannende Lavanttal-Rallye hat gezeigt, dass unsere Meisterschaft zurzeit wirklich Spitzenklasse ist. Die vielen Fans an der Strecke haben das nur bestätigt.“

Nachdem Daniel Wollinger am Freitag den Grundstein für seinen Sieg legen konnte, kämpften Michael Kogler und Julian Wagner am langen Samstag um den zweiten Platz der ORM2WD. Michael sagt: „Ich traue mich zu sagen, dass ich mich am zweiten Tag mit einer konstanten und fehlerfreien Fahrt erfolgreich im Kampf um Platz zwei gewehrt habe.“

Drei 2WD-Bestzeiten & drei Powerstage-Punkte

Dabei fuhr Kogler im UNIOR Citroen DS3 R3max nicht nur konstant und fehlerfrei, sondern auch pfeilschnell: Drei ORM2WD-Bestzeiten gehen auf sein Konto. Ganz besonders freut sich Michael über die gelungene Bestzeit auf der abschließenden Powerstage: „Das ist generell eine der längsten und auch schönsten Sonderprüfungen in unserem Land. Da hast du von allem etwas dabei: Schnelle und langsame Passagen, Asphalt aber auch eine Schotter-Passage. Auf solchen Prüfungen ist Erfahrung gefragt – mit meiner Bestzeit habe ich bestätigt, dass es kein Zufall ist, dass ich in unserer ‚rasenden Werkzeugkiste‘ sitzen darf. Und auch meine Copilotin Jenny Hofstädter war top motiviert bis zum letzten Meter.“

Die großartige Stimmung bei der Lavanttal-Rallye hat auch bei Michael Kogler gleich wieder die Lust auf den nächsten Lauf geweckt – und der steigt glücklicherweise schon in drei Wochen im Wechselland rund um Pingau. Michael sagt: „Ich kann es gar nicht mehr erwarten und bin froh, dass es schon in drei Wochen wieder weitergeht. Eines ist klar: Ich möchte immer noch ORM2WD-Staatsmeister werden – mit meiner Powerstage-Bestzeit habe ich dafür sorgen können, dass der Punktevorsprung von Wolli nicht noch größer wurde.“ Freundlich aber auch bestimmt fügt Michael Kogler hinzu: „Der 2WD-Staatsmeister 2017 steht noch lange nicht fest!“

Ergebnis Lavanttal-Rallye 2017 – ORM2WD

1. Daniel Wollinger/Patrick Forstner (A/A, Renault Clio Sport R3) 2:04:56,8 St.
2. Michael Kogler/Jennifer Hofstädter (A/A, Citroen DS3 R3 Max) + 44,2 Sek.
3. Julian Wagner/Anne Katharina Stein (A/D, Opel Adam R2) +1:25,2 Min.
4. Luca Waldherr/Tobias Unterweger (A/A, Opel AdamR2) +3:36,9
5. Gernot Zeiringer/Bianca Maria Stampfl (A/A, Opel Adam R2) +6:04,8
6. Christoph Lieb/Catharina Schmidt (A/A, Opel Adam R2) +6:19,4
7. Rene Rieder/Anton Pichler (A/A, Opel Corsa OPC) +13:11,9
8. Christoph Zellhofer/Andre Kachel (A/D, Suzuki Swift S1600) +14:22,8
9. Andreas Kainer/Claudia Dorfbauer (A/A, Opel Corsa OPC) +15:42,4
10. Franz Schulz/Dominic Thenner (A/A, Peugeot 207 RC) +15:49,4

ORM-2WD: 1. Daniel Wollinger 55 Punkte, 2. Michael Kogler 41, 3. Julian Wagner 32.

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ORM/ORM2WD: Rebenland-Rallye 2017

Landebahn verpasst!

Aufregende Rebenland-Rallye: Nach einem Sprung mit rund 190 km/h landete der UNIOR Racing Team Austria Citroen DS3 Max von Michael Kogler etwas zu weit links – doch Michael blieb am Gas und sprang zurück auf der Straße. Nach einigen technischen „Problemchen“ zeigt sich das Team zufrieden mit Platz zwei in der Österreichischen Rallye Meisterschaft -2WD. Die Marschrichtung stimmt.

Michael Kogler spricht von „Problemchen“ – mit ihnen musste er recht bald nach dem Start der Rebenland-Rallye, dem großen Saisonauftakt der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft 2017, klarkommen. Gemeint ist ein zweimaliger Ausfall der Gegensprechanlage, über welche der Copilot respektive die Copilotin Jenny Hofstädter aus dem „Gebetsbuch“ liest.

Am Samstag arbeitete die Gegensprechanlage im UNIOR Racing Team Austria Citroen DS3 R2 Max wieder einwandfrei – dafür lieferten Kogler/Hofstädter einen spektakulären Highspeed-Ausflug neben die Strecke: Bei rund 190 km/h landete die „rasende Werkzeugkiste“ nach einem Sprung zu weit links und rammte dabei eine 2 Meter große „Heurigentafel.“

Abflug bei 190 km/h

Michael Kogler schildert: „Ich habe beim Anflug nach dem Sprung die Landebahn verpasst und alle Objekte, die neben der Straße standen touchiert. Wie aus Geisterhand fanden wir jedoch den Weg zurück auf die Straße, wir haben uns nicht im Wald verirrt.“ Nach diesem heftigen „Hoppala“ mussten Michael und Jenny im Ziel zugleich heftig loslachen. Michael erklärt: „Ob das noch das Adrenalin in unseren Körpern war oder ob wir uns einfach nur gefreut haben, dass uns nichts passiert ist, kann ich heute gar nicht mehr so genau sagen.“ Der ernste Hintergrund: Die Heurigentafel war auf einem Eisenträger montiert, welcher die Seitenscheibe auf der Fahrerseite und das Dach einschlug – vielleicht haben die beiden instinktiv gespürt, dass ihnen wohl ein „Schutzengel“ zur Seite stand…

Auf der vorletzten Sonderprüfung brach noch eine vordere Bremsscheibe. Das UNIOR Racing Team Austria montierte in der kurzen Servicezeit völlig neue Bremsscheiben und Klötze, welche noch nicht „eingebremst“ waren. Teamchef Gottfried Kogler erläutert: „Das war ein Risiko, aber es hat super funktioniert, Michael konnte auf der letzten Prüfung noch Powerstage-Punkte holen.“

„Antrag auf Staatsmeistertitel stellen“

Kogler senior erklärt: „Diese Rallye war wegen des vielen herausgecutteten Schotter und Splits sehr schwierig. Manche sprachen gar scherzhaft von einer Schotterrallye. Ansonsten kann man den Veranstaltern nur gratulieren – eine solche Stimmung mit so vielen Fans findest du sonst nur in Italien. Alles in allem sind wir sehr zufrieden mit unserer Performance, die Marschrichtung stimmt.“

Michael Kogler und Jenny Hofstädter schlossen die Rebenland-Rallye auf dem zweiten Platz der ORM2WD ab, auf den Sieger Daniel Wollinger fehlten am Ende 31,3 Sekunden. Michael Kogler zieht eine positive Schlussbilanz: „Ohne die anfangs erwähnten Problemchen wäre es vielleicht noch spannend geworden – aber ich bin froh, bei der Musik zu sein und es ist also nicht unrealistisch, heuer den Antrag auf den Gewinn der Österreichischen Rallyemeisterschaft – 2WD zu stellen.“

Ergebnis Rebenland-Rallye 2017 – ORM2WD

1. Daniel Wollinger/Patrick Forstner (A/A, Renault Clio Sport R3) 1:45:09,8 St.
2. Michael Kogler/Jennifer Hofstädter (A/A, Citroen DS3 R3 Max) + 31,3 Sek.
3. Julian Wagner/Anna Katharina Stein (A/D, Opel Adam R2) +54,2
4. Kristof Klausz/Botond Csanyi (H/H, Peugeot 208 R2) +1:20,8
5. Gernot Zeiringer/Bianca Maria Stampfl (A/A, Opel Adam R2) +4:22,2
6. Alois Handler/Andreas Scherz (A/A, Peugeot 207) +5:09,0
7. Andreas Kainer/Melanie Schmid (A/A, Opel Corsa OPC) +8:33,6
8. Michele Dalle Vedowe/Matteo Mosele (I/I, Renault Clio) +14:24,8
9. Victoria Hojas/Daniela Reiterer (A/A, Opel Corsa OPC) +14:49,0
10. Thomas Mayr/Markus Mayr (A/A, Citroen C2 R2) +18:30,4

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Testrallye geglückt – bereit für die ORM2WD!

 

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ARC: Schneerosen-Rallye 2017

 

Michael Kogler schloss den Rollout bei der Schneerosen-Rallye als bester 2WD-Pilot auf Platz sechs ab – der neue, stärkere Citroen DS3 R3max verlangt eine andere Fahrweise, mit der Kogler immer besser zurechtkam. Jetzt freut sich das Team auf den ORM-Auftakt im Rebenland – denn heuer steht die ORM2WD im Vordergrund.

Nachdem das UNIOR Racing Team Austria in den vergangenen Jahren nationale und internationale Mischprogramme absolviert hat, legen Mastermind Gottfried Kogler und seine Crew heuer den Fokus auf die Österreichische Rallyestaatsmeisterschaft für zweiradgetriebene Fahrzeuge (ORM2WD). Zu diesem Zweck wurde der teameigene Citroen mit dem rund 25 PS stärkeren Motor der Franzosen ausgestattet, die offizielle Bezeichnung des Wagens lautet nun Citroen DS3 R3max.

Die Schneerosen-Rallye war der erste Rollout mit dem neu ausgerüsteten Boliden und diente dem Team daher als Testrallye. Dass der DS3 R3max im Gegensatz zum herkömmlichen R3 ein deutlich aggressiveres Ansprechverhalten an den Tag legt, ist branchenbekannt. So musste sich Pilot Michael Kogler erst an das ungewohnte Fahrzeug gewöhnen – unter schwierigen Bedingungen, denn die ersten beiden Sonderprüfungen wiesen wegen des feinen Sands schwierige, heimtückische Passagen auf. Kogler erklärte nach dem ersten Durchgang: „Im Vorjahr war ich mit 13 absolvierten Rallyes quasi durchgehend ‚im Saft‘. Meine letzte Rallye liegt allerdings schon fünf Monate zurück – und gerade dann, wenn man davor so viel im Auto saß, spürt man eine so lange Pause. Und gerade auf den rutschigen Passagen war das aggressivere Verhalten des R3max eine besondere Herausforderung – ich wollte aber nichts riskieren und würde sagen, dass wir mit 80 Prozent unserer üblichen Performance gefahren sind.“

„Wir haben Potential“

Im Laufe des Tages konnte sich Kogler immer mehr mit den neuen Bedingungen anfreunden, Michael und seine Copilotin Jenny Hofstädter konnten insgesamt sechs von neun möglichen 2WD-Bestzeiten in den Asphalt brennen und landeten schließlich als bestes 2WD-Fahrzeug auf Gesamtrang sechs. Kogler zog eine zufriedene Schlussbilanz: „Wir konnten uns Schritt für Schritt an den aggressiveren R3max gewöhnen, haben auch festgestellt, dass mit ihm der Reifenverschleiß deutlich höher ist. Man muss hier den Fahrstil anpassen und das ist mir im Verlauf der Rallye immer besser gelungen.“

Kogler fügt hinzu: „Ich war schon sehr froh, dass auch Simon Wagner hier gefahren ist, denn man braucht immer jemanden, mit dem man sich messen kann. Freilich fuhr auch er eine Testrallye – aber er ist der regierende 2WD-Staatsmeister und wir wissen, dass er kein langsamer Fahrer ist. Wir haben auf jeden Fall gesehen, dass wir Potential haben und wir freuen uns jetzt auf die Rebenland-Rallye.“

Dort steigt in zwei Wochen der Auftakt zur ORM2WD, die für das UNIOR Racing Team Austria heuer Priorität hat. Teamchef Gottfried Kogler sagt: „Natürlich wäre der Titel in der ORM2WD wunderbar – aber wir wären auch froh, wenn wir es in die Top 3 der Jahreswertung schaffen könnten.“

Unterdessen hat die „rasende Werkzeugkiste“ eine „kleine Schwester“ bekommen, wie Kogler senior verrät: „Ich habe noch einen Citroen DS3 R3 angeschafft, sodass wir bei manchen Rallyes einen zweiten Citroen einsetzen werden.“

Ergebnis Schneerosen-Rallye 2017

1. Roman Odlozilik/Martin Turecek (CZ/CZ) Ford Fiesta R5 57:31,0 Minuten
2. Gerald Rigler/Martin Rossgatterer (A/A) Ford Fiesta R5 Evo + 59,8 Sek
3. Roman Mühlberger/Katja Totschnig (A/Che) Mitsubishi Lancer Evo VI +1:22,2 Min
4. Daniel Fischer/Zoltan Buna (H/H) Subaru Impreza GC8 +3:47,1
5. Karoly Kocsomba/Peter Bardos (H/H) Mitsubishi Lancer Evo III +3:52,7
6. Michael Kogler/JennyHofstädter (A/A) Citroen DS3 R3max +4:01,6
7. Marvin Lamprecht/Eva Kollmann (A/A) Mitsubishi Lancer Evo VII +4:37,3
8. Simon Wagner/Gerald Winter (A/Zyp) Peugeot 208 R2 +4:41,7
9. Gerald Bachler/Christoph Wögerer (A/A) Subaru Impreza WRX STi +5:03,7
10. Markus Stockinger/Johann Rainer Moser (A/A) Mazda 323 GT-R +5:18,9

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Kogler Motorsport