ARC: Waldviertel Rallyesprint 2017: Ein perfekter Testeinsatz

Das UNIOR Racing Team Austria setzte beim Waldviertel Rallyesprint erstmals jenen um 20 PS schwächeren Citroen DS3 R3T ein, der Michael Kogler im Schneebergland als Einsatzwagen dienen wird, da der Motor weniger aggressiv anspricht. Die Premiere war mehr als nur erfolgreich…

Bei brütend heißen Bedingungen fand die Premiere des Waldviertel Rallyesprints statt – auf den großartigen Schotterprüfungen „Gföhl“ und „Manhartsberg“ wurde zum ersten Mal um Punkte der Austrian Rallye Challenge gekämpft. Für das UNIOR Racing Team Austria war es die perfekte Möglichkeit, jenen Citroen DS3 R3T zu testen, welchen das Team für die bevorstehende Schneebergland-Rallye aufgebaut hat.

Teamchef Gottfried Kogler erklärt: „Wir haben den um 20 PS schwächeren R3T als Zweitauto für unser Team aufgebaut – denn der weniger aggressive Motor dieses Wagens kommt uns im Schneebergland entgegen und in Zukunft werden wir diesen DS3 auch an interessierte Piloten vermieten. Wie es oft im Leben der Fall ist, wurde nicht alles rechtzeitig geliefert, sodass wir erst am Freitag um 14 Uhr den Wagen fertigstellen konnten.“

So stiegen Michael Kogler und seine Copilotin Jenny Hofstädter mit ein wenig „Bauchweh“ in die zweite „rasende Werkzeugkiste“ des Teams, konnten jedoch gleich auf der ersten Prüfung mit der erstaunlichen dritten Gesamtzeit aufhorchen lassen – noch vor den Allradpiloten Hermann Gassner junior, Daniel Fischer und vielen mehr.

 „Mehr ist gar nicht möglich!“

Gottfried Kogler: „Michael war zunächst unsicher, ob er schnell genug fuhr – doch die dritte Zeit auf der ersten Prüfung war ein Hammer! Wir haben ihm gesagt: ‚Mehr ist gar nicht möglich!‘ – er ist wirklich exzellent gefahren.  Großes Kompliment auch an Helmut Schöpf für die Organisation des neuen Rallyesprints –hier wurde ein großartiges Ambiente geschaffen.“

Kogler senior fügt hinzu: „Wir haben bei diesem gebrauchten DS3 R3T,  nicht alle Bauteile komplett revidiert, was sich gerächt hat, denn ab der zweiten Prüfung hat die Kupplung geschliffen, sodass Michael am Start erst nach aufleuchten des Grünlichtes die Kupplung betätigen  und den Gang einlegen konnte, was zwar etwas Zeit gekostet hat, aber nur im Bereich von Zehntelsekunden lag. Dass wir den dritten Gesamtrang nicht halten konnten, war voraussehbar – alles in allem konnte Michael als Gesamt-Vierter den Sieg in der ARC einfahren und war das mit Abstand schnellste 2WD-Auto, vor den ebenfalls excellent fahrenden Christoph Zellhofer.   Für uns war jedoch wichtig, dass wir uns mit diesem wunderbar organisierten Rallyesprint optimal auf die Schneebergland-Rallye vorbereiten konnten – jetzt werden noch Kupplung und Getriebe neu revidiert und dann sind wir bereit für die Schneebergland-Rallye.“

Das sieht auch Michael Kogler nicht anders: „Es war ein hitziger Sprint und eine gute Gelegenheit, uns auf die Schneebergland-Rallye vorzubereiten. Ich möchte aber diesmal den Teamsport in den Vordergrund stellen und mich bei unseren Jungs dafür bedanken, dass sie die Tage vor dem Sprint damit verbrachten, unser zweites Auto aufzubauen. Auto und Team haben perfekt funktioniert – und ich bin bereit für die Schneebergland-Rallye, denn ich möchte immer noch Staatsmeister der ORM2WD werden.

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