Waldviertel Rallye 2007, Michael Kogler bei der Waldviertel Rallye nicht vom Glück gesegnet.

Für den 20-jährigen Michael Kogler ging die Rallyesaison zu Ende wie sie begonnen hatte – von Siegen und Ausfällen geprägt.

Die Witterungsverhältnisse waren chaotisch. Schneestürme, Matsch und viel Schlamm prägten die Waldviertel Rallye. Für den noch eher unerfahrenen Rallyepiloten eine Herausforderung. So ging der Melker mit einem Gr. N Dieselgolf V an den Start, um zu testen ob man 2008 damit konkurrenzfähig ist (die Dieselkitcars sind 2008 nicht mehr punkteberechtigt).
Diese Aufgabe wurde mit Bravour gemeistert. Kogler führte ab der 3. Sonderprüfung die Dieselklasse an und zeigte der starken Konkurrenz, dass auch mit diesem Golf V 2008 um den Titel gekämpft werden kann.

Fallweise lag Kogler bei einigen Sonderprüfungen sogar vor seinem Teamkollegen Hannes Danzinger im gasbetriebenen Golf Kitcar. Michael kam im Verlauf der Rallye immer besser mit dem Gr. N Diesel zurecht. Doch auf Sonderprüfung 8 kam das überraschende Aus. In einer engen Rechtskurve sprang die Antriebswelle aus dem Differential und somit war kein Weiterkommen mehr möglich. Etwas deprimiert verließen Kogler und sein Co Roland Rieben die Waldviertel Rallye, hatte er doch in diesem Jahr nicht unbedingt das technische Glück des Tüchtigen, um immer eine Zielankunft für sich zu verbuchen.

Aber der 20-jährige blickt trotzdem äußerst optimistisch in die Zukunft, konnte er doch während der Waldviertel Rallye einen Fahrervertrag für 2008 unterschreiben. Dieser verspricht zwar das Ende seiner Dieselkarriere, aber dafür einen Fahrersitz in einem Topwagen der obersten Klasse.

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Ostarrichi Rallye 2007, Michael Kogler weiter in Hochform

Das 20-jährige Motorsporttalent Michael Kogler konnte nach seinem tollen Erfolg bei seiner Heimrallye in Melk vor 2 Wochen nun auch an diesem Rallyewochenende überzeugen.

ostarrichi_2007_01Bei äußerlich schwierigsten Bedingungen (Schnee und extrem rutschige Straßenverhältnisse) wurde der Melker nicht nur bester Nichtallradler, sondern gewann auch überlegen die Dieselwertung.

Die Ostarrichi Rallye im Raum Bad Hall war von zahlreichen Unfällen überschattet, von den 70 Gestarteten sahen nur 40 Autos das Ziel. Fast die Hälfte der Sonderprüfungen musste durch zu starkes Schneetreiben abgebrochen werden.
So erwischte es neben Mundl Baumschlager und Franz Wittmann auch VW Teamkollege Kris Rosenberger schwer und dieser Unfall kostete den angestrebten Vizetitel.
Michael Kogler hingegen traf bei diesen schwierigen Witterungsbedingungen immer die richtige Reifenwahl. Schließlich war ein hervorragender 7. Gesamtrang unter den dominierenden Allradfahrzeugen der Lohn aller Mühen.

Auf das zweite Dieselfahrzeug hatte man schließlich fast 2 Minuten Vorsprung. In knapp 3 Wochen geht es im letzten Meisterschaftslauf bei der Waldviertel Rallye zwar nicht mehr um die Meisterschaftsführung für Kogler, er möchte aber trotzdem bei der einzigen Schotterrallye im Bewerb zeigen, dass er auch auf losen Untergrund vorne dabei sein kann.

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Michael KOGLER startet bei der Herbstrallye im Meisterschaftsauto des Vaters.

Nachdem es bei der ARBÖ Rallye in Admont nicht nach Wunsch lief, möchte der 20-jährige Melker bei seiner Heimrallye ein Wörtchen um den Sieg mitreden.

mitsu_01In der Dieselmeisterschaft dürfte der Zug bereits abgefahren sein. Kogler lag nach 2 Sonderprüfungen bei der Admont Rallye zwar überlegen in Führung, musste dann aber sein VW Diesel Kitcar mit Getriebeproblemen abstellen.
Somit dürfte die Chance der Titelverteidigung für die restlichen zwei noch ausstehenden Rallyes dahin sein.

Dem kommenden Wochenende fiebert der junge Melker jedoch ganz besonders entgegen. Fährt er doch mit dem alten Gr. A Mitsubishi des Rallye-Vizemeisters 2003, Vater Gottfried Kogler.
Dieses schon ältere Modell, ein Mitsubishi Lancer Evo VI, wird von Kogler senior in der ungarischen Meisterschaft eingesetzt. Fahrer Krisztian Hideg ist dort sehr flott unterwegs.
Mit diesem Wagen möchte nun der Junior unter die Top Five dieser extrem stark besetzten Rallye (131 Starter) kommen und seinen zahlreichen Fans rund um Leiben und Melk sein gereiftes fahrerisches Talent beweisen.
Für den gelernten Elektriker wird ohnehin der Monat Oktober sehr anstrengend. Am 12./13. Oktober nimmt Michael wieder in einem Porsche Platz und dreht seine Runden am Nürburgring, 7 Tage darauf startet er wieder in seinem Diesel Kitcar bei der Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye.

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Allianz Rallye in PECS (Ungarn)

VW Rallye Team sorgt bei ungarischer Rallye-Meisterschaft für Aufsehen.

pecs_2007_01Am vergangenen Wochenende starteten Michael Kogler, auf dem Golf IV Diesel-Kitcar und Aliz Magda, auf dem Golf V bei der Allianz Rallye in PECS (Ungarn) als Gastfahrer. Ziel war es die eher noch unbekannte Dieselwertung publik zu machen.

Das wie immer hochkarätig besetzte Startfeld umfasste unter anderem 9 World Rallye Cars, 33 allradgetriebene Mitsubishi und Subaru sowie 8 Kit-Cars und ist somit die härteste Rallye-Meisterschaft in Europa.

Zwar wurden Kogler und Magda nicht offiziell gewertet, da es dieses Jahr noch keine Gr. A Dieselklasse in Ungarn gibt. Dennoch haben die Zeiten des Melkers am inoffiziellen Aushang für Aufsehen gesorgt.

Bereits bei der ersten Show-Sonderprüfung (Prolog) am Freitag Abend vor ca. 12.000 Zuschauer verblüffte der 20-jährige Michael Kogler die Benzinkonkurrenz. Der sensationelle 10. Gesamtrang hinter den WRC´s und noch vor den gesamten Benzin Kit-Cars brachte die Magyaren zum jubeln.
Auch das Ungarische Damenteam Aliz Magda und Ildiko Borda konnte mit ihrem Diesel Golf den guten 66. Gesamtrang unter den 109 Gestarteten für sich verbuchen.

Am Samstag ging man die Sache etwas vorsichtiger an und Michael Kogler war nach 3 Sonderprüfungen am 28. Gesamtrang und zweiter bei den 2 Benzin-Liter Kit-Cars . In der 4. Sonderprüfung kündigte sich aber ein technisches Problem am Turbo des Dieselfahrzeuges an, welches nicht mehr behoben werden konnte.

Aliz Magda konnte ihren V Golf Diesel als 60. ins Ziel bringen. Das VW Rallye Team war schlussendlich mit dem regen Interesse an den Diesel-Rennautos äußerst zufrieden.

2008 möchte das Team Kogler/Rieben bei einigen ungarischen Meisterschaftsläufen an den Start gehen.

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BP Ultimate Rallye 2007

Michael KOGLER unter den TOP Ten bei der BP Ultimate Rallye.

Das Rallyewochenende im Wechselland wurde seinem Namen gerecht. Die Rallye-Piloten wurden bei wechselhaften Wetterbedingungen stark gefordert.

bp_2007_01Beim Start am Freitag in Krumbach (in der Buckligen Welt) schüttete es in Strömen. Die Veranstalter dachten sogar an einen Abbruch der Rallye. In den umliegenden Kaufhäusern war festes Schuhwerk restlos ausverkauft, sodass Einsatzleiter Gottfried Kogler erst in Wiener Neustadt Gummistiefel für sein 30 köpfiges Rennteam auftreiben konnte.
Der 20-jährige Melker Michael Kogler ging die Rallye somit etwas vorsichtig an. Er konnte sich erst ab der 4. Sonderprüfung so richtig in Szene setzen und übernahm am Ende der 1. Etappe gegen 23.00 Uhr schließlich die Führung in der Dieselklasse und den 8. Platz im Gesamt-Klassement.
Samstag Früh zeigte sich nicht nur die Sonne im Rallyeland sondern auch im VW Rallye Team. Kris Rosenberger, auf einem VW Benzin Kitcar, konnte den 5. Gesamtrang einfahren, vor seinem Teamkollegen Hannes Danzinger im gasbetriebenen VW Boliden. Dahinter bereits reihte sich Michael Kogler mit dem Diesel Kitcar ein.
Für Michael wird es zwar schwer werden die Staatsmeisterschaft noch zu gewinnen, aber mit einem Rückstand von 20 Punkten auf den führenden Michael Böhm gibt man den Kampf dennoch nicht auf.

Kommendes Wochenende geht es bereits weiter für den Dieselpiloten. Der Melker startet beim ungarischen Staatsmeisterschaftslauf in Pécs. Diese Rallye nimmt man zum Anlass um auch in Ungarn die konkurrenzfähigen Dieselrennboliden bekannt zu machen und zu zeigen, welches Potential diese Fahrzeuge besitzen.

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Michael Kogler feiert sein Debüt am Nürburgring.

Der 20-jährige Rallye-Meister Michael Kogler bekam am 18. August die einmalige Chance auf einem Porsche Boxster RS beim Langstreckenrennen am Nürburgring teilzunehmen.

nuerburgring_teamSeinen ersten Langstreckeneinsatz in der „Grünen Hölle“ stelle sich der Melker allerdings etwas leichter vor. Aus Zeitgründen konnte er erst am Freitag anreisen und somit nicht am freien Training teilnehmen. Somit musste Michael Kogler die 24 km lange Nordschleife im Qualifikationstraining im Renntempo besichtigen.

Trotzdem gelang es dem Youngster teamintern die schnellste Rundenzeit abzuliefern. Mit von der Partie war auch sein Freund und Teamkollege Willi Rabl aus dem VW Rallye Team.

Im Rennen war es anfangs schwer im 200 Fahrzeuge umfassenden Starterfeld die richtige Linie zu finden. Jedoch ab Mitte des Rennens hatte Michael den Porsche und die Strecke im Griff.

Im Ziel freute man sich über den hervorragenden 8 Platz in der großen Klasse, hinter dem Sieger Hans-Joachim Stuck auf BMW.

Porsche Teamchef Hannes Ressel stellte weitere Starts mit den Rallyepiloten Kogler und Rabl in Aussicht und lobte die Leistungen beim ersten Einsatz am Nürburgring.

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Kogler Motorsport