Michael Kogler hat das Siegen nicht verlernt.

Nachdem die letzten beiden Rallye-Staatsmeisterschaftsläufe nicht gerade optimal verlaufen sind, (2 mal Ausfall durch Unfall) kann der 20 jährige Melker Michael Kogler wieder lachen.

michael_01Um die zweimonatige Rallye- Sommerpause zu überbrücken, startete der VW Pilot im benachbarten Slowenien bei einem Bergeuropameisterschaftslauf.

Dieses Rennen in Bistrica konnte sein Vater Gottfried KOGLER schon mehrmals am Siegerpotest beenden und dieser Event bietet durch eine sehr schnelle und kurvenreiche Streckenführung, ein ausgezeichnetes Trainingslager.

Michael brachte ein neu aufgebautes VW Golf Dieselkitcar aus dem Autohaus HOFBAUER an den Start und hatte nach den beiden Trainingsläufen am Samstag das geschwächte Selbstvertrauen zurückgewonnen und verzeichnete bereits 2 Trainingsbestzeiten. Da keine eigene Dieselwertung im 174 Starter umfassenden Feld ausgeschrieben war, musste man in der Gr. A der Benzinfahrzeuge an den Start gehen.

So konnte er dann am Sonntag beide Rennläufe über 10 Kilometer klar für sich entscheiden und distanzierte nicht nur seine Dieselmitstreiter um fast 20 Sekunden, sondern auch die Benzinbetriebenen Rennfahrzeuge der Klasse bis 3 Liter Hubraum.

Auch die zweite Hälfte der Sommerpause nützt der junge Motorsportler um Erfahrung zu sammeln, so nahm er ein Angebot eines Porsche-Rundstreckenteams sehr herzlich an, um am 18. August bei einem Langstreckenrennen am Nürburgring an den Start gehen zu dürfen.

Dieses Rennen bedeutet weiters einen Test für den eingesetzten Porsche, da man mit diesem Fahrzeug am 24 Stunden Rennen von Dubai und Bahrain 2008 teilnehmen möchte, wo Michael Kogler bereits einen Langstreckensieg 2007 auf einem VW Golf einfahren konnte.

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Pirelli Rallye 2007

Die Siegesserie von Michael Kogler findet auch 2007 eine Fortsetzung.

Der 20-jährige Melker Michael Kogler findet es fantastisch, seine Mitstreiter unglaublich und seine Freunde sagen nur mehr sensationell. Gemeint ist sein aufstrebender Stern am Motorsporthimmel.

Der VW Golf Kit-Car Pilot führte ab der ersten Sonderprüfung in der Dieselwertung bei der am Wochenende stattgefundenen Lavanttalrallye.
Es brannte ein Feuerwerk an Sonderprüfungsbestzeiten bei der sehr schwierigen Rallye ab. Obwohl es durch die zeitweisen Regen- und Schneeschauer zur Schlammschlacht kam.
Im Ziel konnte der Elektriker alle 13 gefahrenen Sonderprüfungen mit Bestzeit verbuchen und den sensationellen 14. Gesamtrang im 137 umfassenden Startfeld.
Der Zweitplatzierte in der Dieselwertung, Günther Jörl (Seat) hatte bereits 9 Minuten Rückstand auf Kogler.
Dritter wurde der Teamkollege Willi Rabl, ebenfalls auf VW Golf Kitcar.
Dieser Lauf zählte zur österreichischen und zur slowenischen Rallyemeisterschaft.
Umgeben von 40 Allradfahrzeugen musste Kogler sich in der Zweiradgetriebenen Wertung nur von seinem Markenkollegen Andreas Waldherr auf dem Benzinkitcar geschlagen geben. Wobei er seinen ehemaligen Lehrmeister sogar auf einer Sonderprüfung 10 Sekunden abnehmen konnte.
Michael ist nach diesem Sieg wieder an 2. Stelle der Dieselmeisterschaft, nachdem er den ersten Meisterschaftslauf wegen dem Rundstreckeneinsatz in Dubai ausgelassen hatte.

Stand Dieselmeisterschaft nach zwei Läufen:

Günther Jörl       18 Punkte
Michael Kogler   12 Punkte
Michael Böhm    12 Punkte.

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24 Stunden von Dubai, Doppelsieg für VW Austria

Nachdem schon in Bahrain im Dezember ein Doppelsieg eingefahren werden konnte, freut sich das Team rund um Dr. Czekal über die Wiederholung des Erfolgs.

dubai_01Das 24h-Rennen in Dubai lief für das VW Motorsport Team wie am Schnürchen. Nachdem beide Wagen des österreichischen Teams unerwartet den 1. und 2. Platz der Dieselwertung im Qualifying eingefahren haben, setzte man große Erwartungen in das Rennen: in dem 70 Starter umfassenden Feld waren immerhin 11 Dieselfahrzeuge vertreten, die PS-überlegenen BMW waren von vornherein als Sieganwärter anzusehen.

So wollte das Team noch vor dem Qualifying nicht an eine Chance gegen die starken BMW denken: doch im Rennen wurde der Qualifying-Erfolg wiederholt! Das Team von Wagen Austria 1, pilotiert von Andreas Waldherr, Seppi Stigler, Michael Kogler und Szabo Gergely überzeugte von Beginn an mit konstanten Rundenzeiten. Ebenso problemlos verlief das Rennen für das Team Nummer zwei, Willi Rabl, Erich Weber und Harald Reschinsky.

Nach rund 500 absolvierten Runden war man überglücklich, die BMWs, Alfa, Seats und VWs aus Holland auf die Ränge verwiesen zu haben.
Nicht nur auf die Fahrer und die Mechaniker-Crew war Verlass, sondern auch auf die beiden Fahrzeuge von RSG Wolfsburg. Ebenfalls beachtlich: gesamt erreichte das VW Motorsport Team den 16. und 20. Rang.

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24H von Bahrain: – Dieselwertung klar an die TDIs von Volkswagen

Mit einem klaren Erfolg für die österreichische Rallye-Truppe endete das 24-Stunden Rennen von Bahrain.

bahrain_02Für einen Doppelsieg von VW zeichneten vor allem Einsatzleiter Gottfried Kogler und Teamchef Dr. Helmut Czekal verantwortlich. Beide setzten auf eine ideale Pilotenkombination. Eine besonders schwierige Aufgabe, sprich Doppelbelastung, hatten in diesem Zusammenhang Andreas Waldherr und Hannes Danzinger. Sie wurden (im letzten Moment) für beide TDI’s von VW genannt und konnten ihre Erfahrungswerte (tlw. Strömender Regen) von der Rundstrecke optimal in die siegreichen Golf-Teams einbringen. Prinzipiell liefen beide Diesel-Golf problemlos. Nur ein Reifenplatzer mit Folgen (Radträger und anschließend Getriebeaufhängung beleidigt) brachte die VW-Mechanikercrew in ein kurzfristiges Schweißbad.

Im Gesamtklassement belegten die TDI Golf den 11. und 12. Platz. Den dritten Platz in der Dieselklasse ging an ein Alfa-Romeo Kit-Car. Der Sieg an den Konrad-Lechner Porsche 996.

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Ab in die Wüste

bahrain_01In der Rallye-ÖM wurde heuer einiges erreicht: Der Dieselpokalsieg durch Michael Kogler auf Golf TDI Kit-Car, der Vizetitel durch Hannes Danzinger auf Golf GTI Erdgas und der 3.Platz in der Gruppe-A durch Andreas Waldherr auf Golf Kit-Car. Jetzt kommt die Rundstrecke dran: bei den beiden 24-Stunden-Rennen im Mittleren Osten werden zwei neue VW Golf zum Einsatz gebracht.

Die Termine: Das Rennen auf dem Bahrain International Circuit geht am 15./16 Dezember 2006 über die Bühne, auf dem Dubai Autodrome wird am 11./12. Jänner 2007 gefahren. Die Fahrermannschaften: Als Team 1 fahren Andreas Waldherr/Hannes Danzinger/Michael Kogler/Seppi Stigler, Team 2 besteht aus Willi Rabl/Erich Weber/Hermann Berger/Herbert Moritz.

Mit Waldherr/Danzinger/Kogler/Stigler setzt VW auf Erfahrung. Vor allem Andreas Waldherr und Hannes Danzinger haben neben ihren Rallye-Meistertiteln auch auf der Rundstrecke ihren Mann gestellt. Auch Erich Weber, in der Szene besser bekannt als „Tessitore“, hat mit langjähriger Rundstrecken- und Bergerfahrung einiges einzubringen. Daneben sind Piloten am Werk, die stark von den Erfahrungswerten dieser Teamkollegen abhängig sind – gelebte Nachwuchsförderung.

Die Teamleitung für Bahrain und Dubai obliegt Dr. Helmut Czekal, Einsatzleiter und Koordinator ist Gottfied Kogler, der auch die Rallyes von Volkswagen Motorsport in Österreich betreut.

Zwei neue Rundstrecken-Golf werden bei zwei 24-Stunden-Rennen zum Einsatz gebracht. Die TDIs wiegen um die 1.000 kg und sind je 220 PS stark. Die Gegner im Dieselfeld von Bahrain und Dubai kommen vor allem aus Deutschland und Holland und sind mit BMW, Seats oder Alfas „bewaffnet“.

Zielsetzung für die Österreich-Truppe von VW wird es sein, auch in der Wüste „die Nase vorne zu haben“ – im Klartext: Die Dieselwertungen zu gewinnen. Im Gesamtklassement werden u.a. Porsche, Jaguar und Ferrari um den Sieg kämpfen.

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Der Dieselmeister 2006 heißt Michaell Kogler

Er ist der jüngste Dieselmeister, den es je in Österreich gab. Michael Kogler, ganze 19 Jahre alt, verwirklichte sich mit seinem VW Golf TDI Kit-Car diesen Traum.

Nach Raimund Baumschlager, Andreas Waldherr (3x), Hannes Danzinger und Michael Böhm ist er der siebente Chef der schnellsten Dieselfahrzeuge von Österreich. Wie gesagt: Mit 19 Jahren! Ein Zeichen dafür, dass mit Michael Kogler ein großes Talent entdeckt wurde. Dies war aber nicht allzu schwer. Unter der Devise: Der „Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ erinnert man sich gerne an die wilden Jahre seines Vaters Gottfried, der als schnellster Polizist Österreichs viele Jahre die heimischen SP-Strecken kontrollierte. Heute ist er neben der Sicherheit im öffentlichen Leben auch Einsatzleiter im größten österreichischen Rallyeteam, dem VW Rallye Team Austria.  Sohnemann Michael betreibt seit knapp über zwei Jahren Motorsport. Als Einstieg wählte er den Suzuki-Cup und wechselte zu Saisonbeginn in das Team von Volkswagen, ohne auf den Copiloten seines Vaters, Roland Rieben, zu vergessen. Diesen Mann bezeichnet der junge Meister als stark mitverantwortlich für den tollen Erfolg. Michael Kogler hat vor einem Monat seinen Lehrberuf als Elektro-Installateur erfolgreich abgeschlossen, was Vater Gottfried Kogler zu folgender Äußerung verleitete: „Nun, mit seinem ausgelernten Berufsstatus verdient Herr Sohn echtes Geld und kann sich den Rallyesport leisten, denn bis dato lebte er von der Kinderbeihilfe.“

Michael Kogler wird 2007 seinen Diesel-Meistertitel im „VW-Rallye-Team-Austria“ verteidigen.

Michael Kogler: „Eine feine Sache, die mir heuer gelungen ist. Vor allem war sie in dieser Form nicht programmiert. Mein Kompliment an Volkswagen, an das Team mit meiner Service-Crew und mein Dank an meinen Vater, der mich im Motorsport wie im Leben immer wieder über die richtigen Sonderprüfungen führt.

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Kogler Motorsport